Schmerzen als Warnsignal und Schutz
Schmerzen dienen als Warnsignal, um unseren Körper zu schützen. Sie machen uns darauf aufmerksam, dass etwas nicht stimmt und fordern uns auf, ins Handeln zu kommen.
Deshalb vertraue nicht darauf, dass ein chronischer Schmerz einfach von alleine geht.
Wird die Schmerzursache gefunden und behandelt, dann gibt es keinen Grund mehr für für unseren Köper Schmerzsignale zu senden und der Schmerz wird beendet.
Schmerzwahrnehmung entsteht im Gehirn
Alles was wir denken, wahrnehmen, empfinden, erleben wird durch unser Gehirn vermittelt und gesteuert. Dies trifft auch auf die Schmerzwahrnehmung zu.
An der Schmerzwahrnehmung ist immer unser Nervensystem beteiligt. Dabei ist Schmerz immer real und ein Signal (eine Botschaft) für Körper und Seele und er fordert uns auf ins Handeln zu kommen.
Warum kann Schmerz chronisch werden?
Schmerzen können aus den verschiedensten Gründen chronisch werden. Durch Sensibilisierung, durch Dauerreize wie mechanische Reize und Entzündungen, Minderdurchblutung, PH-Wert-Verschiebung im Gewebe, infolge struktureller chronischer und akuter Probleme im Bewegungsapparat, visuelle oder auditive Reize oder einfach in Summe durch Reizüberflutung möglich und vieles mehr.
Mit Strategie die Schmerzspirale durchbrechen
Um chronische Schmerzen dauerhaft und erfolgreich zu begegnen, ist es, aus meiner Sicht, wichtig, das Nervensystem sowie alle anderen Körpersysteme in die Behandlung mit einzubeziehen. Denn Schmerzen, die von inneren Organen ausgehen, zeigen sich ich meist nicht lokal vor Ort, sondern projizieren sich gern an die Körperoberfläche.
Schmerzen behandeln mit Neurofunktioneller Therapie
In der neurofunktionellen Therapie werden gestörte Nervenleitungen und Nervenfunktionen aufgespürt und dem Nervensystem Lösungen für das Problem angeboten. Mit Hilfe manueller Behandlungsreize können Nervenbahnen im Anschluss so ins Nervensystem integriert werden, dass sie wieder physiologisch arbeiten können. Liegt eine veränderte Schmerzverarbeitung vor, dann müssen hierfür möglicherweise verschiedene „Schaltstellen“ im Nervensystem gefunden werden. Dies ist der Bereich, wo die Neurofunktionelle Therapie ansetzt.



